Eine Ballonfahrt

Die Ballonfahrt – Ein traumhaftes Erlebnis

Vom Start bis zur Landung

Kaum ein anderer Luftsport ist für jedermann so geeignet wie die Ballonfahrt.
Der Ballon schwebt langsam ohne jegliches Schwanken, ohne Erschütterungen und Turbulenzen dahin. Da der Ballon mit dem Wind fährt, spürt man den Wind nicht. Wir haben in der Luft die gleiche Temperatur wie am Boden.

Treffen am Startplatz

Der Ort und Zeitpunkt für Ihre Ballonfahrt wird telefonisch vereinbart. Am Tag der geplanten Ballonfahrt bekommen Sie von uns einen Anruf für letzte Informationen. Mit unseren Anfahrhinweisen ist der Startplatz leicht zu finden. Das Ballonteam erwartet Sie am Treffpunkt.

Aufbau des Ballons & Sicherheitseinweisung

Am Startplatz wird der Ballon gemeinsam aufgebaut. Wenn jeder ein wenig hilft, dauert es ca. 30 Minuten. Sobald der Ballon startklar ist, steigen wir ein und fahren los. Sicherheitseinweisung: Diese gibt der Pilot Ihnen vor dem Start. Fotografieren und Filmen ist erlaubt, Kameras müssen aber zur Landung sicher verstaut werden.

Der Start

Die Ballonhülle wird am Boden ausgelegt und von 2 Ventilatoren mit kalter Luft gefüllt. Nun wird diese Luft durch die Flamme des Brenners erwärmt und der Ballon richtet sich auf. Sobald der Ballon steht, steigen die Fahrgäste ein. Nachdem noch einmal alle Systeme geprüft wurden, wird die Luft in der Ballonhülle auf 100 Grad erhitzt und entwickelt die erforderliche Tragkraft für einen sicheren Start.

Die Fahrt

Wir sind etwa 75 bis 90 Minuten in der Luft. In einer Höhe von 300 – 400 Metern schweben wir dahin und haben eine traumhafte Sicht auf Lübeck und Umgebung. Bei guter Fernsicht steigen wir auch gerne höher um weit ins Land zu blicken.

Der Wind

Wohin unsere Fahrt geht, bestimmt der Wind. Der Ballon nimmt die Richtung und Geschwindigkeit des Windes an. Da wir in verschiedenen Höhen oft unterschiedliche Strömungen haben, können wir diese nutzen und auf den Fahrtverlauf Einfluss nehmen. Generell sollte es am Boden schwachwindig sein, damit wir sicher Starten und Landen können. In der Höhe bewegen wir uns mit einer Geschwindigkeit zwischen 10 und 30 km/h.

Die Landung

Da wir uns mit dem Wind treiben lassen, wissen wir nie genau wo wir ankommen. Deshalb haben wir auch keine festen Landeplätze wie ein Flugzeug. Eine gute Stunde nach dem Start beginnen wir einen Landeplatz zu suchen. Da wir den Ballon nicht lenken können, dauert es unterschiedlich lang, bis wir ein Feld gefunden haben. Bisher haben wir den Ballon immer sicher landen können. Mal ganz sanft und bei flottem Wind auch etwas sportlicher.

Nach der Landung: die Ballonfahrertaufe

Krönender Abschluss unserer Ballonfahrt ist die traditionelle Ballonfahrertaufe am Landefeld. Nach alter Tradition werden die Fahrgäste in den Adelsstand der Aeronauten erhoben. Mit Feuer, Sekt und ein wenig Landeacker werden Sie getauft. Anschließend erhalten Sie eine Urkunde, welche Ihr Leben verändern kann.

Historisches

Tatsächlich wurden die Brüder Montgolfier, die Erbauer des ersten Heißluftballons, der am 21. November 1783 in den Himmel von Paris stieg, gemeinsam mit den Piloten Pilatre de Rossier und Marquis d’Arlande ebenso wie Prof. Charles und sein Mitfahrer Robert, beide starteten 10 Tage später mit dem ersten Gasballon, durch den König von Frankreich in den Adelsstand erhoben.

Adel verpflichtet

Vor der Erhebung in den Adelsstand werden die neuen Angehörigen des Aeronautischen Hochadels über die Aeronautischen Adelspflichten belehrt.

  • Anderen Ballonfahrern helfen
    Bei Start und Landung brauchen wir helfende Hände, die wichtigste Pflicht des Ballonadeligen.
  • Das Wort fliegen ist verboten, der Ballon fährt!
    Wie das Schiff vom Wasser getragen über die Ozeane fährt, so wird der Ballon von der Luft getragen und fährt durch das unendliche Luftmeer.
  • Der Adelige kennt seinen Adelsnamen
    Jeder Ballonadelige darf den anderen nach seinem Adelstitel fragen, wer ihn nicht mehr weiß, muss eine Runde ausgeben, Ballonfahrer sind trinkfest.
  • Gehorsam gegenüber dem Kapitän
    Das ist unabdingbar, seinen Anordnungen ist ohne Murren Folge zu leisten.

Getauft mit Erde, Feuer, …

Hat sich der neue Aeronaut bei der Fahrt als würdig erwiesen und die Adelspflichten anerkannt, so wird er mit einer Taufzeremonie in den Luftadel erhoben, deren Ablauf und Inhalt wir hier nicht verraten wollen. Man muß es mitgemacht haben. Jeder Ballonkapitän hat eine eigene Variante. Die Adelung wird mit einer Urkunde dokumentiert. Fortan ist der Luftfürst von allen niederen Arbeiten befreit und erhält das ganze überfahrene Land zum Lehen mit allen Adelsprivilegien.

… und einem guten Tropfen!

Das Verfolgerfahrzeug

Da wir nie dort landen, wo wo gestartet sind, haben wir unseren Verfolger samt Fahrzeug. Das Verfolgerfahrzeug begleitet unsere Ballonfahrt am Boden. Mit viel Gespür folgt es uns bis zum Landefeld, wo wir den Ballon abbauen und verladen. Ihre Angehörigen können unserem Fahrzeug gerne mit dem eigenen PKW folgen und Sie nach der Landung empfangen.